Hamilton Pool

hier ein paar Impressionen von gestern:

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meine Mitbewohnerin Che und ich:
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„That’s it“

Yup, Recht hatte der Mann vom Schlüsseldienst als er meine Schlüssel für das Unigebäude entgegengenommen hatte und unterschrieben hatte, „that’s it“, im wahrsten Sinne, habe alles an der Uni ausgeräumt, alle Bücher abgegeben (obwohl sich dann doch noch eins im Bücherregal versteckt hatte, aber das gibt die liebe Tone für mich ab) und nun auch alle Schlüssel abgegeben. Austin hat nun auch alle seine Gesundheitszertifikate, der kleine Mann wiegt jetzt inzwischen 10lbs (als ich ihn fand war er nicht mal 2!!!), und so langsam füllen sich die Koffer mit allen Habseligkeiten. Aber bevor weiter gepackt wird, geht es heute erstmal zum Pool bei 32Grad und Sonne :-) . Danach, wenn wir dann gegrillt sind, werden wir zu mir fahren und Fisch auf den Grill packen und uns ordentlich vollschlagen.
Ein perfekter Tag steht also auf dem Programm. So langsam schlägt sich bei mir ein mulmiges Gefühl in der Magengegend ein, Abschiedstrauer, Freude über das tolle Jahr, Wiedersehensfreude, Aufregung… alles auf einmal. Gott sei Dank sieht die Wetterlage in Berlin bei und nach meiner Rückkehr vielversprechend aus, so dass die Umstellung für mich nicht allzu schockend ist. Und ich habe vor Berlin unsicher zu machen. Habe mir fest vorgenommen eine Berlin Touri Tour zu machen. Hoffentlich besuchen mich bald meine Freunde in Berlin und dann will ich vorbereitet sein. Ausserdem habe ich sowas noch nie wirklich gemacht und manch anderer Tourist weiß mehr über Berlin als ich, peinlich… Also, seid bereit, ich komme wieder :-)

Urlaub in Austin

Nach einer stressigen letzten Woche, bzw. den letzten stressigen Wochen, mache ich jetzt Urlaub. Naja, so ganz auch nicht, ich muss noch Sachen besorgen, organisieren, Schlüssel abgeben, Büro räumen, zu diversen Leuten rennen wegen Austin, aber die Hälfte ist schon erledigt und das so nebenbei. Am Wochenende haben wir uns in einer gemischten Gruppe zusammengefunden und uns den Grand Prix angeschaut, würde ich so nicht mehr tun, aber wenn man dann plötzlich mit Leuten aus anderen Ländern schaut wird das ganze schon wieder interessant. Deutschland hat natürlich grandios versagt, Türkei war Shakira verschnitt, Dänemark war so lala und Norwegen, tja, die haben dann zur Freude von Magnus und Tone gewonnen. Da Tone eine lebende Jukebox ist und wir am Tag darauf Richtung Houston gefahren sind, habe ich mich dann meinem Schicksal ergeben und dann wurde der Song rauf und runter gehört, schrecklich ist er noch immer, aber immerhin erinnert er mich an das Wochenende, und naja, man kann sich ja auch mal für seine norwegischen Freunde mitfreuen… In Houston war dann also am 17. Mai die Feier zum Nationalfeiertag, norwegische Reizüberflutung für mich.

Flags

War dann aber doch sehr nett, habe festgestellt, dass die norwegischen Trachten den bayrischen extrem ähneln. Nach 4 Stunden Norwegen in Houston pur sind Tone und ich dann die 180 Meilen wieder Richtung Heimat gefahren und haben dann festgestellt, dass man so einen Trip in Amerika ohne mit der Wimper zu zucken macht, in Norwegen oder Deutschland auf so eine Idee aber nie käme, ich jedenfalls nicht.

Tone und ich freuen uns über Softeis wie kleine Kinder
Ice Cream Excitement

Heute war dann Austins Tierarzttermin an der Reihe, alles in bester Ordnung, der Arzt hat grünes Licht für den Flug gegeben und ich bin mit Gesundheitszertifikaten und Beruhigungsmitteln wieder gegangen. Morgen werde ich dann Station beim Vet in charge für Texas die Papiere vorzeigen und die werden mir den Zettel dann hoffentlich ohne Probleme unterzeichnen. Wahrscheinlich wird das so laufen, dass sich niemand für diese ganzen Zettel interessiert und die ganzen Informationen die da drauf stehen. Auf den Medikamenten stehen ja immer Namen, richtig? Ja, und auf den Beruhigungsmitteln steht „Austin Meirich“… sieht merkwürdig aus, aber ist wohl so, habe ihn ja adoptiert, aber der Gedanke an einem Nachnamen für Austin ist mir nie in den Sinn gekommen.
Oh, ja und letzten Freitag waren wir beim Karaoke, sehr trashig in einem Korea Laden mit kompletter Plastik Möblierung, einem riesigen Katalog mit 5/6 Koreanisch, Chinesisch, was auch immer das war und einem kleinen Teil an identifizierbaren Songs. Das ganze wird dann zum Abschluss am Freitag noch einmal wiederholt. Am Donnerstag wird gegrillt und dazwischen am Pool abgehangen, so dass ich dann mit frischer Sommerbräune wieder in Berlin aufschlagen werde :-) . Meine Koffersituation sieht momentan auch vielversprechend aus. Noch glaube ich viel Platz zu haben, habe den Großteil meiner Kleidung schon verstaut, dicke Sachen brauche ich hier ja derzeit eh nicht und Stephan hat auch schon viel von dem dicken Kram mitgenommen. Wahrscheinlich werde ich dann an dem ganzen Kleinkram scheitern, der sich dann zu einem riesen Haufen stapelt. Wir werden sehen. Momentan sieht aber alles ganz gut aus. Möbel habe ich an Nachmieterin verkauft, die bleiben allesamt hier, ich bekomme Geld und kann mir ein mühsames kleckerweises verkaufen sparen.
…und so schnell vergeht die Zeit. Am Sonnabend werde ich 11:53am in Austin abfliegen und dann hoffentlich mit Sack und Pack und Austin in Tegel am Sonntag um 9 Uhr irgendwas aufschlagen. Austin bekommt seine Beruhigungsmittel und ich werde mich mit dem Bordwein vergnügen und dann ganz entspannt ankommen. Das ist der Plan.

Red House Furniture – where black people and white people buy their furniture

… die letzten Tage Uni sind ätzend, viel zu tun und viel zu wenig Zeit und man schleift sich zu den Kursen, weil man doch so viel anderen Kram noch machen muss. Manchmal ist man dann aber doch sehr froh sich zum Kurs geschleift zu haben. So wie heute zu meinem Race, National identity and the Media Seminar. Neben Theoriekram schauen wir ziemlich viele Clips und analysieren die dann. Zu folgendem viel aber niemandem wirklich was intelligentes ein (vorweg: ja gibts wirklich, echte Werbung im lokalen Fernsehen):

was rührendes zum Sonntag

noch eine Woche…

…eine Präsentation zu halten, 2 Paper zu schreiben, 2 Klausuren und 18 Examen zu korrgieren, 2 Evaluationen zu schreiben und dann nächsten Samstag fertig zu sein, hoffentlich nicht mit den Nerven. Abgesehen von Momenten des Zweifels und der Verzweiflung wegen mangelndem Ausdrucksvermögen lief es bislang auch ganz anständig. Eine Arbeit gebe ich gleich ab, sie legt schön ausgedruckt neben mir, aber ich werde keinen Blick mehr auf die Arbeit werfen, sonst drehe ich womöglich doch noch durch am Ende. Und neben all dem Unikram wird mir so allmählich bewusst, dass die Zeit hier rasend schnell an mir vorbeizieht, während andere auf der anderen Seite des Teichs sich zur gleichen Zeit mal wieder mit Steinen bewerfen. Dafür werde ich dann zwischen dem 9. und dem 22. Mai alles kulturelle was ich in den letzten Wochen verpasst habe nachholen.

Facebook Questionnaire

Hallo ihr Lieben, habe ein kurzes Questionnaire erstellt. Wenn ihr bei Facebook seid, macht doch bitte ganz fix den Test, nur ein paar Klicks für euch, aber eine riesen Hilfe für meine Abschlußarbeit:

Click Here to take survey

Google übersetzt…

…meine Seite. Habe Che gerade den Link zu meiner Seite geschickt, damit sie dieses Mormonen-Chat Bild anschauen kann und sie füttert das natürlich an Google um zu schauen, was ich denn da so alles schreibe. Wer mal etwas Zeit hat und Ablenkung braucht von diversen Sachen und dazu auch noch herzlich lachen will, der möge doch bitte hierhin gehen, oder eben den Link meiner Website dem Google Translator zum Fressen geben:
(bitte kopieren, verlinken funktioniert hier irgendwie nicht)
http://translate.google.com/translate?js=n&prev=_t&hl=en&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fhoneyintexas.wordpress.com%2F&sl=de&tl=en&history_state0=

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… die Mormonen sind aber auch überall

Gerade bereite ich eine Deutschstunde vor und konvertiere dafür auf der Website http://www.zamzar.com/ Videos von youtube, so dass ich das dann auch im Klassenzimmer zeigen kann, weil youtube selbstverständlich verboten ist in Middle Schools. Naja, gut und schön, während meines Surfens stieß ich dann auf folgendes:

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Kommt das nur mir völlig absurd vor? Was er dort gefunden hat, dass wollte dann der junge Mann aber auch nicht mitteilen, im Mormonen-Chat. Vielleicht hätte ich mitchatten sollen, oder in die Kirche gehen sollen, um seine Geschichte zuende zu hören. Naja, wenigstens habe ich mich amüsiert. Und ich probier dann doch den Sinn des Lebens außerhalb der Kirche zu finden.

Deutsche sind alle Nazis?

Dass man permanent auf Nazis angesprochen wird als Deutscher ist man ja langsam gewohnt, man bekehrt jeden Amerikaner und erklärt auch, dass die Mauer nicht mehr steht und dass die im Osten auch Bananen haben. Soeben habe ich mit einer Kommilitonin über mein Paper (Representation von Deutschen bei den Simpsons) beim Rausgehen gesprochen und da kam dieser blonde Typ in nem Rollstuhl uns entgehen, hebt die linke Hand zu Gruß und ja, richtig ruft „H…. H…..“ (ich bekomme das weder verbal, noch eletronisch über die Lippen). What the F****? Ich bin geschockt, wäre dem am liebsten hinterhergelaufen und hätte ihm eine gewischt, meinen deutschen Rucksack nach ihm geschmissen und mit meinen amerikanischen Flip Flops getreten. GRRRRRRRR.